Mittwoch, 12. Oktober 2011

Rückläufer.

Salut.
Letzte Woche war ich ja im KonfiCamp.
Und kreativ, wie ich bin, habe ich sogar dort geschrieben.
und einen Text habe ich extra hierfür aufgehoben. 
Seid stolz auf mich! (:
Grüß'chen's Lisa. <3





Kind der Marionette, 
in eurem Spiel gefangen.
Der Versuch der Freiheit, 
die Schneeflocken in brütender Hitze,
zwischen Blüten und Blättern.
Die Stränge kappen,
ruckartig zerfallen.
Der Zusammenhalt von Sand im Wind.
Und das "Ich" an letzter Stelle. 
Verlier das "Sein",
Funktion, Aktion, Wunschbefehl.
Rasselnd, klirrend schlagen die seidenen Fäden aneinander vorbei,
verknotet, das Gestrüpp aius Verwirrung.
Weg der Flucht, 
schwankend zum Stillstand kommen.
Wo ist der Weg?
Straße im Nichts, für nichts, 
zurück, zurück, Irrweg.
Dreckbesudelt im blankpolierten Knochengebilde,
unter Menschen sein und doch nur allein.
Blaue Träne der Einsamkeit, 
im grauen Bild der Masse.
Der Eiston der Herzmusik, 
in Disharmonie,
schräge Melodie der Verzweiflung.
Die grelle Wahrheit im künstlichen Licht,
versenkt, Kontraste des Scheins.
Die Veränderung des Unwandelbaren,
hetzend und fliehend.
Verletztend und verraten.
Die Phantasie für Wünsche, 
verbraucht, Hoffnung in der Nebelwand,
verschluckt, verdrängt, 
ins Bodenlose gekehrt.
Das letzte Bild des Moments,
im Moment des Momentlosen, 
das fremdvertraute Gesicht der Maskierten
und ihren Lügen.
Kaschierte Realität im Mantel der Worte.
Verdreht, verzerrt, gesprengt.
Schuldbesudelt, festgebissene Ignoranz.
Gebrochenes Licht im gebrochenen Ring.
Gesplittert, der Spiegel des "Selbst". 
Der Kuss der Ertrinkenden,
Salz an den Lippen,
Geschmack des aushauchenden Lebens.
Dünner Faden des Alles im großen Netz des Nichts.
Gerissen die Maske dses Stücks,
gemaltes Lachen,
es schält sich die Fröhlichkeit.
Verborgen im Vergessenen, 
versteckt in der Erinnerung,
Erstochen mit dem verblassenden Dolch.
Das alte Lied, 
im gewohnten Einklang mit deiner Melodie,
deiner Seele.
Wald der Scherben,
das Fallen des Ganzen.
Der Takt der Zerstörung, 
der Rhythmus des Brechenden.
Vergraben in Tönen,
untergetaucht, der Einsamkeit einen Schritt entgegen.
Einsam, allein, verlassen.
Wo ist die Freude?
Akt der Selbstenttäuschung.

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